© freepik / macrovector
Krieg
City destroy in war zone with damaged building burned car and military tank on street cartoon vector illustration
Der Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen und der medialen Präsenz macht auch Kindern und Jugendlichen Angst und Sorgen. Erwachsene sollten hier besonnen und altersgemäß reagieren. Eine aktuelle Handreichung der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz kann dabei unterstützen.
Durch den Krieg in der Ukraine sind nicht nur Erwachsene verunsichert. Gerade Kinder und Jugendliche werden in sozialen Medien, bei Gesprächen mit Freunden oder durch Nachrichten in Radio und Fernsehen mit dem Thema konfrontiert. Sie sprechen mit Gleichaltrigen in Schule und Freizeit darüber – dabei entstehen Fragen, nicht selten auch Sorgen und Ängste. Hier stellt sich Eltern und Pädagogen oft die Frage, wie sie verantwortungsvoll und umsichtig mit Heranwachsenden über Krieg und dessen Folgen kommunizieren.
Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat dazu eine Handreichung für Eltern und Pädagogen erstellt: „Mit Kindern und Jugendlichen über Krieg reden?“ Hier finden Erwachsene Tipps, Hinweise und hilfreiche Links zu weiteren Informationen.
Weitere Informationen und Links sowie die Handreichung als PDF zum Download findet ihr hier: https://www.servicestelle-jugendschutz.de/2022/02/mit-kindern-und-jugendlichen-ueber-krieg-reden/
Altersgemäße Informationen
Es ist wichtig, Kinder und Jugendliche mit geeigneten Informationsformaten altersgemäß anzusprechen und sie behutsam aufzuklären.
„ZDF Logo“ beispielsweise berichtet nicht nur in seiner täglichen Nachrichtensendung zum Thema, sondern hat auch in seinem Internetangebot wichtige Informationen für Kinder aufgearbeitet:
www.zdf.de/kinder/logo/streit-zwischen-ukraine-und-russland-100.html
Die Initiative „Schau hin!“ bietet auf einer speziellen Webseite Informationen zum Besprechen von Nachrichten über den Ukraine-Krieg mit Kindern:
www.schau-hin.info/sicherheit-risiken/ueber-katastrophen-sprechen
Der WDR hat mit der Sendung „neuneinhalb“ den Ukraine-Konflikt aufgegriffen und klärt sachlich und kindgerecht auf. Hier kommen auch Schüler*innen aus der Ukraine zu Wort:
https://kinder.wdr.de/tv/neuneinhalb/av/video-konflikt-in-der-ukraine–was-ist-da-los-100.html
Der Medien-Elternratgeber FLIMMO informiert über weitere gute Informations- und Beratungsangebote für Kinder:
www.flimmo.de/redtext/101380/Krieg-in-Europa
Das Internet-Angebot Frieden-Fragen informiert kindgerecht zu Fragen von Krieg und Frieden sowie Streit und Gewalt und bietet Eltern und Pädagog*innen Informationen und Material zum pädagogischen Handeln:
Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich bietet als Einrichtung für Kinder- und Jugendrechte eine Liste mit empfehlenswerten Bilder- und Kinderbücher über Flucht, Krieg und Terror:
www.kija-ooe.at/Mediendateien/B%c3%bccherliste%20Kinder%20und%20Krieg%20-%20CD_neu.pdf
Quelle: https://www.servicestelle-jugendschutz.de
fjp>media ist der Verband junger Medienmachender in Sachsen-Anhalt
Gegründet durch Schülerzeitungsredakteur*innen vertritt der Verband seit 1991 die Interessen aller jungen Menschen, die selbstbestimmt an Online-Medien, Hörfunkprojekten, Video-Produktionen und bei Zeitungen arbeiten. In Magdeburg bietet fjp>media im Medientreff zone! neben einem offenen Angebot viele medienpädagogische Projekte für Kinder und Jugendliche sowie Multiplikator*innenenschulungen. Für junge Medieninteressierte organisiert fjp>media landesweit Workshops und Seminare rund ums Medienmachen. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media steht Heranwachsenden, Familien und Fachkräften mit Information, Beratung und Bildungsangeboten zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes zur Seite. Mit dem Projekt „Fairsprechen – Hass im Netz begegnen“ unterstützt fjp>media Zivilcourage gegen Hass im Netz.
