Wintersonnenwende
Sonnenobservatorium Goseck 53 Burgstraße, 06667 Goseck
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Wintersonnenwende im Sonnenobservatorium Goseck
Nach einer Führung in der Kreisgrabenanlage und der gemeinsamen Beobachtung des Sonnenuntergangs geht es zu Fuß zum Schloss Goseck. Dort besteht die Möglichkeit, das Infozentrum zu besuchen und einen Imbiss einzunehmen. Höhepunkt des Abends ist eine Feuershow mit dem Ensemble „Flammtasia“ im Schlosshof. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Voranmeldung und die Zahlung per Vorkasse.
Die Veranstaltung zur Wintersonnenwende widmet sich den Themen Archäologie und Astronomie. Um 15 Uhr ist für angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer Treffpunkt am Sonnenobservatorium. Die Sternfreunde des Planetariums Merseburg erklären auf einer exklusiven Führung die astronomischen Bezüge der Kreisgrabenanlage. Die Führung verdeutlicht den Besuchern, was die Kreisgrabenanlage von Goseck zu einem besonderen Ort – einem Sonnenobservatorium – macht.
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist zwingend erforderlich unter der Telefonnummer 034461 25520 oder per E-Mail: aktiv@himmelsscheibe-erleben.de. Es gibt keine Abendkasse.
Informationen zum Programm Herbst unter www.himmelsscheibe-erleben.de
Sonnenobservatorium in Goseck
Alle Jahre wieder treffen sich am Sonnenobservatorium in Goseck Menschen aus den unterschiedlichsten Beweggründen zu den Sonnenwenden. Warum ist das so? Was ist der Anlass? Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage wurde vor rund 7000 Jahren von einer bäuerlichen Gesellschaft erbaut und im Jahr 2005 an ihrem archäologischen Fundort rekonstruiert: Sie besteht aus zwei konzentrischen Palisadenringen mit Durchlässen und einer umlaufenden Wallgrabenanlage. Seit 2005 können sich Besucher in der Anlage am Ortseingang von Goseck einen räumlichen Eindruck des vorgeschichtlichen Versammlungsortes machen. Die Anlage ist nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Man betritt sie durch das sogenannte Nordtor und blickt auf zwei größere Durchlässe in den Palisaden im Südosten und Südwesten. In diesen „Toren“ sieht man zur Wintersonnenwende, am kürzesten Tag des Jahres, die Sonne auf- und untergehen – ein sicherlich beabsichtigter Effekt, den Himmelskundige entsprechend inszeniert haben dürften. In der Rekonstruktion kann man mit etwas Glück und bei klarem Wetter dieses Phänomen auch heute wieder beobachten.
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