Internationaler Museumstag
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© Technikmuseum Magdeburg
Technikmuseum Magdeburg
Das Kulturhistorische Museum Magdeburg, das Museum für Naturkunde, das Dommuseum Ottonianum, das Kunstmuseum und das Technikmuseum feiern den Internationalen Museumstag wieder mit vielen Sonderprogrammen im ganzen Haus und laden die ganze Familie zum Entdecken und Erleben ein. Bei freiem Eintritt wird ein breites Programm mit zahlreichen Führungen, Aktionen für Kinder, offene Werkstätten und Einblicke in die Sammlungen geboten.
Museum für Naturkunde und Kulturhistorisches Museum
Das Museum für Naturkunde und das Kulturhistorische Museum starten den Aktionstag um 10.00 Uhr mit einer öffentlichen Begrüßung, anschließend gibt es bis 18.00 Uhr zahlreiche Programmpunkte, Informationsstände und Mitmach-Stationen.
So werden um 12.00 und 14.00 Uhr Führungen durch das "Natureum" angeboten, in dem die heimische Flora und Fauna in Freilandbiotopen beobachtet werden kann. Auch eine Druckwerkstatt und eine Mikroskop-Station widmen sich den Tieren des "Natureums". Außerdem gibt es regelmäßig Kurzführungen zum Fossil des Jahres, Einblicke in die zoologische Präparationswerkstatt des Museums sowie Führungen durch die Magazinräume.
Im Kulturhistorischen Museum werden Kurzführungen durch die aktuellen Sonderausstellungen "Erbauung (an) der Vergangenheit" und "Im Zeichen von Zirkel und Winkelmaß" angeboten. Für Einblicke in die professionelle Restaurierung von Gemälden werden um 13.30 und 14.30 Uhr Kurzführungen angeboten. Die Graphische Sammlung öffnet um 11.30 und 15.30 Uhr unter dem Thema "Frauenbilder" ihre Türen.
Als Kreativ- und Mitmach-Angebote gibt es ganztägig eine Spielstation vom Dialog der Generationen, ein Schattenspiel, eine Ausmalstation zu bunten Domfenstern, eine Schreibstube, ein digitales Suchspiel und eine digitale Reise in die Magdeburger Vergangenheit.
Zwei besondere Höhepunkte werden die Auftritte der Magdeburger Domsingschule um 14.00 und 15.00 Uhr im Kaiser-Otto-Saal sein, die jeweils eine knappe halbe Stunde verschiedene Stücke aus ihrem vielfältigen Repertoire präsentiert.
Dommuseum Ottonianum
Von 10.00 bis 16.00 Uhr gibt es zu jeder vollen Stunde eine Führung zu verschiedenen Themen. Als dauerhafte Attraktion wird die Magdeburger Händlersippe "Anno 962" ihre Zelte vor dem Museum aufschlagen und frühmittelalterliche Handelswaren, Ausrüstungen und Musik präsentieren. Außerdem sind während der Öffnungszeiten von 10.00 bis 18.00 Uhr weitere Kurzführungen, ein Schattenspiel, eine Buttonstation, eine Fotostation sowie vom Förderverein Popcorn und Zuckerwatte im Angebot.
Für Familien bieten sich um 10.00 Uhr "Kasimirs Lügengeschichten" und um 14.00 Uhr die Kostümführung zu Otto und Editha an.
Kasimirs Lügengeschichten- Welche Aussage ist richtig?
Getreu dem Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages Museen mit Freude zu entdecken gibt es eine spielerische Führung durch das Dommuseum. Nur wer erkennt, ob die Aussage richtig oder falsch ist, kann Punkte sammeln und Gewinner der Führung werden. Aber keine Sorge, es gibt auch die Möglichkeit Zusatzpunkte zu erspielen. Geeignet für Familien, jeweils von 10:00-11:00 Uhr und 14:00-15:00 Uhr
Kurzführungen
Der Förderverein "Magdeburger Dommuseum" veranstaltet jeweils um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr Führungen, bei denen es viel zu über Erzbischöfe, über Otto und Editha sowie über Ottonische Großbauten zu erfahren gibt. Um 16.00 Uhr wird es eine englischsprachige Kurzführung durch das Ottonianum geben.
Geschichte und Archäologie üben seit jeher eine besondere Faszination auf uns aus. Das Dommuseum Ottonianum nimmt euch mit auf eine Reise zu Otto dem Großen und den Anfängen des Magdeburger Doms. Wußtet ihr? Kaiser Otto der Große schenkte seiner Gemahlin Königin Editha vor über tausend Jahren die Stadt Magdeburg, die sich schnell zu ihrem gemeinsamen Lieblingsort entwickelte. Für den Dom selbst zeugen die Namensgeber ebenfalls von dem großen Aktionsradius seines Gründers. So werden die Wurzeln des Heiligen Mauritius in Afrika verortet, er war der erste Heilige in Mitteleuropa, der als Schwarzafrikaner dargestellt wurde.
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen
Das Kunstmuseum "Kloster Unser Lieben Frauen" lädt am Museumstag von 10.00 bis 18.00 Uhr dazu ein, das Haus und seine aktuellen Sonderausstellungen zu entdecken. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung "Das geteilte Jetzt / The Shared Now". Sie geht der Frage nach, was es bedeutet, heute im Hier und Jetzt zu leben – und zugleich unterschiedliche Gegenwarten zu erfahren. Die präsentierten künstlerischen Positionen aus Malerei, Video, Skulptur und Fotografie thematisieren die Fragilität von Freiheit und Menschlichkeit ebenso wie persönliches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung. Das "Jetzt" erscheint dabei nicht als stabiler Zustand, sondern als ein vielschichtiger, zerbrechlicher Moment, geprägt von individuellen Perspektiven und Wahrnehmungen. Eine Führung in der Ausstellung "Das geteilte Jetzt" ist um 15.00 Uhr.
Technikmuseum Magdeburg
Im Technikmuseum stehen wie immer die Maschinen im Mittelpunkt. Der Raupendrehkran RDK3, Traktoren und Mopeds werden bewegt. Ein Schmied, ein Drucker und ein Graveur zeigen altes Handwerk. Um 10.00, 13.00 und 16.00 Uhr gibt es Familienführungen durch die Ausstellung. Um 11.00 Uhr wird eine Depotführung angeboten. Die Plätze sind begrenzt, um Anmeldungen an der Kasse wird gebeten.
Wer sich etwas bewegen möchte, kommt um 14.00 Uhr zum Metalza-Workshop. Zu rockigen Klängen tun wir hier unserem Körper etwas Gutes. Treffpunkt ist im Vortragssaal des Museums.
Um 15.00 Uhr sucht (und findet) der Museumsdirektor Parallelen zwischen Ingenieurskunst und asiatischem Schwertkampf. Dabei wird ein echtes Samuraischwert geschwungen. Es darf zugeschaut und gefragt werden.
Darüber hin aus gibt es zahlreiche Aktionen zum Mitmachen, besonders für Kinder. Der Förderverein Technikmuseum Magdeburg e.V. führt mit Augmented Reality (AR) und 3-D-Brille alte Maschinen vor.
Für das leibliche Wohl sorgen gegen Spende die AllesRetter e.V. und der Freundeskreis Korvette Magdeburg e.V.
Tipp: Bis Oktober lädt eine Sonderausstellung mit Opel-DTM-Fahrzeugen der 1990er Jahre ein. Gezeigt werden zwei Opel Omega Evo 500, ein getunter Opel Kadett und ein Opel Calibra. Neben den Motorsport-Fahrzeugen werden auch Rennoveralls und Dokumentationen präsentiert. Die beiden Opel Omega EVO 500 sind sogenannte Homologations-Fahrzeuge. Das heißt, bevor sie in der DTM starten konnten, mussten unter anderem 500 getunte Serien-Exemplare auf dem freien Markt verkauft werden. Der Opel Calibra ist aus der DTM-Saison 1995/96 und kommt aus den Hallen der Opel Classics in Rüsselsheim.
Alle Informationen zu den 65 teilnehmenden Museen in Magdeburg und ganz Sachsen-Anhalt und ihren verschiedenen Angeboten sind unter https://www.mv-sachsen-anhalt.de/servicebereich/imt zu finden.



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